Museums-Trip


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Voodoo-Museum (Essen)


In eine exotische Welt tauchen die Besucher des 'Soul of Africa' Museum ein: 

Prachtvoll-bunte "Yoruba"-Kostüme, Masken, Göttin Mama-Wata mit ihren 41 Wassergeistern und vieles mehr. Und zu allen Exponaten weiß Henning Christoph Geschichten zu erzählen. Afrika ist für ihn zur zweiten Heimat geworden. Ein bisschen Voodoo hat er mit nach Essen gebracht. An der Rüttenscheider Straße 36 eröffnete der studierte Ethnologe sein Soul-of-Africa-Museum im Jahr 2000.


Orakel-Schale: Osanyin wird benutzt, um die Wahrheit herauszufinden.


Henning Christoph in seinem Privatmuseum.
Im Hintergrund sieht man den Mami-Wata-Altar.

Zwillings-Altar

Zwillings-Altar

Detail vom Mai-Wata-Altar mit Göttin (m.) und zwei der 41 Wassergeister.
Haitianischer Vodou-Altar

Mami-Wata-Altar

Asen-Altäre sind den Ahnen gewidmet und erzählen die Familiengeschichte.

Prachtvolle Kostüme die von Männern der Geheimgesellschaft Egungun
bei ihren Zeremonien getragen wurden.


Gelede-Masken

Mit Exponanten und Illustrationen wird an die Geschichte der Sklaverei erinnert.


Ere sucht die Hexen und die unruhigen Toten, die noch unter den Einwohnern leben.


Während der WM 2006 bauten Afrikaner vor dem Spiel in Dortmund einen Altar im Museum auf, in der Hoffnung, damit die Sieg-Chancen der Mannschaft aus Togo zu erhöhen.

Mami-Wata-Altar mit Opfergaben.

Der Mami-Wata-Altar

Bochio mit Handy: Wer eilige Wünsche hat, geht zu einem Priester,
der eine Voodoo-Puppe mit Telefon hat.


Egungung-Orakel

Geled-Maske


Vodun Gott und Hyäna

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Soul-of-Africa-Museum
Rüttenscheider Str. 36
45128 Essen

Öffnungszeiten: 
Do, Sa, So 14-18 Uhr, Fr 18-22 Uhr; 

Eintritt 8 Euro
ermäßigt 6 Euro

Führungen nach Vereinbarung für Gruppen bis 20 Personen 
und ohne Anmeldung jeden Sonntag um 14 Uhr.

Kontakt: Tel. (0201) 78 76 40



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Apothekenmuseum (Dortmund)


Das Prunkstück des Apotheken-Museums ist der Verkaufsraum von 1880 aus der Löwen-Apotheke in Remscheid. Er steht unter Denkmalschutz.
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Katzenfelle zur Heilung gegen Rheuma, das Auge eines Bären gegen Albträume, Animalia zur Beruhigung hysterischer Frauen. All das findet der Besucher in dem Dortmunder Apotheken-Museum und kann die Historie des Apothekerberufs an wertvollen Ausstellungsstücken beobachten.
In den Tiefkellern der Adler-Apotheke - acht Meter unter der Erde - findet man seit dem Jahr 2000 auf 130 Quadratmetern eine nachgebaute historische Apotheke, die als Museum genutzt wird. Unter anderem beherbergt das Museum eine Bibliothek, ein Labor, einen Verkaufsraum und eine große Drogensammlung.

Das Ziel des Besitzers der Adler-Apotheke Ulrich Ausbüttel ist es, dem Besucher die Verbindung zwischen traditioneller Pharmazie und der modernen Apotheke zu verdeutlichen: "Die Leute wollen moderne Pharmazie, wir bieten noch dazu die Historie". Und so können sich die Besucher nach der Ausstellung auch die moderne Herstellung von Medikamenten und Salben im Verkaufsraum ansehen.


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Wertvolle Exponate
Die über 6000 Exponate stammen größtenteils aus dem Besitz der Familie Ausbüttel sowie dem historischem Inventar der Adler-Apotheke selbst. Im eindruckvollsten Raum des Museums beginnt die Ausstellung: im Verkaufsraum (Offizin) aus dem Jahr 1880. In den Regalen und Schubladen findet man über 300 Arzneimittel, manche schon älter als 200 Jahre.

Interessant ist die Sammlung so genannter Animalia, Arzneimittel die als Grundstoff animalische oder auch menschliche Bestandteile haben. So galt im Mittelalter beispielsweise Bibergeil (ein Drüsensekret) als Heilmittel für hysterische Frauen oder Schlangenhaut als Verjüngungskur.

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Unterirdische Bibliothek


Umfangreich ist die unterirdische Bibliothek. Über 600 Bücher - seit dem 17. Jahrhundert - darunter Fachliteratur aus den Bereichen Chemie und Rechtskunde sowie Kräuterbücher sind hier zu finden. Zu den wertvollsten Objekten gehört ein altes Rezeptsammelbuch.
Es beinhaltet Rezepte, die Ärzte von 1680 bis 1720 ausgestellt haben. Außerdem gibt es eine umfangreiche Sammlung von Arbeitsutensilien eines Apothekers. Zu besichtigen sind über 200 Mörser, die aus verschiedenen Länder und unterschiedlichen Zeitaltern stammen. Darunter findet sich beispielsweise ein altrömischer Mörser aus dem Jahr 350 nach Christus.Besonders spannend ist der Mörser aus Achat. Das Achat-Mineral gilt in der Homöopathie als heilend. Früher wurde angenommen, dass seine heilende Wirkung während des Zerstoßens auf das Arzneimittel überging.

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Drogenkästchen

Sie beinhaltet alles, was zum Sammeln der Pflanzen über Trocknung, Zerkleinerung und Aufbewahrung der Pflanzenteile notwendig war.

Die Kräuterkammer umfasst eine umfangreiche Sammlung an hölzernen Teedosen, Mörsern und verschiedenen Botanisierbestecke.

In der Kräuterkammer bewahrte der Apotheker seine so genannten "Drogen" auf. 
Getrocknete Kräuter, die gepresst oder zerstoßen und zur anschließend Weiterverarbeitung aufbewahrt wurden. Zu sehen sind Kräutergefäße aus dem 17. und 18. Jahrhundert und Drogenkästen, die damals zur Aufbewahrung der Kräuter dienten.

Das historische Labor des Museums zeigt mit Öfen, Destillation- und Messapparaturen den Alltag in früheren Zeiten. Damals war die individuelle Herstellung von Medikamenten die Hauptaufgabe der Apotheker. So können die Besucher hautnah miterleben, wie Pillen gepresst, Zäpfchen gegossen und Tinkturen hergestellt wurden und ihr Glück auch selbst versuchen.

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